Frequently Asked Questions

Hier findest du Antworten auf häufig gestellten Fragen zur Lichtatmung.
Wenn deine Frage nicht dabei ist, dann schreib uns gern.

Was ist die Lichtatmung?

Lichtatmung ist eine Trance-Atemmeditation. Das eigene Energiefeld wird über fokussiertes tiefes Atmen weit aufgebaut, wodurch ein erweiterter, transzendentaler Bewusstseinszustand erreicht werden kann. In diesem Zustand können den eigenen Energiefluss störende Blockaden (unterdrückte Erlebnisse, Gefühle und Emotionen) an die Oberfläche gebracht und zusammen mit den zugehörigen Programmen erkannt und aufgelöst werden. Der Blick auf das eigene Potenzial und die eigene Kraft wird frei. Ein Gefühl der Befreiung kann real erlebt und als tiefe Verbundenheit mit dem universellen Ganzen wahrgenommen werden. In und nach der Lichtatmung können sich Gefühle von Erleichterung, Freiheit, Glückseligkeit, Verbundensein und Einheit einstellen.

Ist die Lichtatmung Holotropes Atmen?

Nein, die Lichtatmung ist nicht „Holotropes Atmen“. Das Grundprinzip des intensiven Atmens ist zwar sehr ähnlich (und findet sich auch in vielen anderen Atemtechniken), der Rahmen, die Durchführung und Zielsetzung sind aber verschieden. In der Lichtatmung gibt es mehr thematische Führung und weniger Körperarbeit. Die Teilnehmer werden zudem nicht in Zweierteams aufgeteilt wie es beim Holotropen Atmen der Fall ist, sondern atmen alle gleichzeitig. 

Woher kommt das Konzept der Lichtatmung?

Die Lichtatmung entstand aus unserer eigenen Atempraxis heraus. Wir haben nach langjähriger Erfahrung mit QLB (Quantum Light Breath), Holotropem Atmen, Verbundenem Atem unser eigenes Format entwickelt. Warum der Name Lichtatmung? Der Moment, in dem die Teilnehmer einen erweiterten Bewusstseinszustand wahrnehmen, wird von Teilnehmern oft als das Betreten eines lichtvollen Raumes beschrieben, das Aufleuchten eines hellen Lichts, was der Lichtatmung ihren Namen gegeben hat. 

Was sind die Gründe und Impulse warum Menschen Lichtatmung machen?

Teilnehmer kommen aus den unterschiedlichsten Gründen zu einer Lichtatmung. Der Wunsch nach Innenschau, Meditation und Einheitserfahrungen ist ebenso eine Motivation wie Selbsterfahrung, Arbeit im erweiterten Bewusstseinszustand, Auflösen von Blockaden, Heilen von Traumata/Herzschmerz/Trauer und dem Wunsch sich in seinem vollen Potenzial ohne hinderliche Glaubenssätze sehen zu können. 

Wer sollte Lichtatmung machen?

Die Lichtatmung ist grundsätzlich für jeden geeignet. Was auch immer dein Background ist, ob du religiös bist oder nicht, Atheist, spirituell, nicht spirituell, „normal“, anders, auf der Suche nach irgendetwas oder nicht (mehr) auf der Suche, du bist willkommen mit uns zu atmen. Wenn du deinen guten Freund den Atmen einmal wirklich und in aller Tiefe und mit all seinen oftmals unbekannten Schätzen kennenlernen möchtest, komm zur Lichtatmung. Auch – oder vielleicht gerade – wenn du denkst „Meditation funktioniert bei mir nicht“, „Ich bin nicht spirituell“ oder „Ich glaube nicht an sowas“, dann probiere es doch einfach mal aus. Auch ohne daran zu glauben, ist die Lichtatmung wirksam und kann dir eine Erfahrung schenken, die du zuvor nie für möglich gehalten hättest. 

Für wen ist die Lichtatmung nicht empfohlen?

Die Lichtatmung ist nicht empfohlen für: Menschen mit akuten Psychosen, Menschen, die aktuell mit Psychopharmaka medikamentiert werden, Menschen mit Herz-Kreislauf Erkrankungen, Epileptiker, nach kürzlicher OP oder Verletzung, bei akuten Infektionskrankheiten, Schwangere. Wir raten in diesen Fällen von einer Teilnahme ab bzw. schließen Teilnehmer explizit von unseren Veranstaltungen aus. Wenn du dir unsicher bist, ob du teilnehmen kannst oder nicht, dann kontaktiere uns gern. 

Kann ich die Lichtatmung machen, wenn ich eine Erkältung habe?

Eine Erkältung spricht nicht unbedingt gegen eine Teilnahme an einer Lichtatmung. Du solltest jedoch für dich abwägen, ob du fit genug bist und auch wie ansteckend du bist, um nicht die anderen Teilnehmer anzustecken. Durch die Lichtatmung kann eine Erkältung besser werden oder aber richtig in Gang kommen. 

Werde ich während der Lichtatmung betreut?

Ja, wir betreuen die Teilnehmer in der Atemsitzung. Während wir die Lichtatmung anleiten, halten wir auch den Raum und schauen auf jeden einzelnen Teilnehmer. Wir fassen in der Regel keinen Teilnehmer an, unterstützen Prozesse jedoch energetisch und unterstützen die Atmenden zudem mit Düften (Aura Soma) und erinnern sie daran ihren Atem zu fokussieren. Wenn du während der Lichtatmung in einem Prozess feststeckst, dann sehen wir das von außen und unterstützen dich, wenn wir merken, dass du alleine nicht weiterkommst. 

Wie läuft eine Lichtatmung ab und aus welchen Teilen besteht sie?

Die Lichtatmung besteht aus folgenden Elementen: 1) Zusammenkunft, Check-In, Talking-Stick Runde, Ankommen, Landen. 2) Übung für die Zusammengehörigkeit der Gruppe. (körperliche) Übung rund um das Fließenlassen des Atems und die Freiheit der Atemräume. Lichtatmung, Musik, geführte Meditation, Sugggestion, Duft, Energiebehandlung. 3) Landung, Wasserstandsmeldung. Essen, Gespräch. Intergationsarbeit (bei Wochenende-Workshops auch: Übungen, Malen, erneute Übung zur Verbindung der Teilnehmer als Gruppe). Ausklang.

Was genau sind die Effekte einer Lichtatmung?

Bei der Lichtatmung können verschiedene Effekte auftreten. Da jede Lichtatmung anders ist, unterscheiden sich auch die Erfahrungen der Teilnehmer. Die nachfolgend aufgeführten Effekte, sind aus diesem Grund nicht zu erwarten, sondern mögliche Erfahrungen eines sehr weiten Spektrums. Körperlich: Durch die Überschwemmung des Systems mit Sauerstoff und der dadurch herbeigeführten  Veränderung des Gashaushalts kann es auf körperlicher Ebene zur sogenannten Pfötchenstellung kommen, auch kann der Mund spitz werden und Muskeln können sich in verschiedenen Körperbereichen verspannen. Die Lichtatmung kann aber auch den gegenteiligen Effekt haben, dass sich der Körper leicht, entspannt und schwerelos anfühlt. Emotional/Geistig: unterdrückte Erlebnisse, Gefühle und Emotionen können durch das bewusste tiefe Atmen und den Aufbau des Energiefelds an die Oberfläche gebracht und durch den Fokus auf den Atem zusammen mit den zugehörigen Programmen erkannt und auflöst werden. Genauso wie negative empfundene Erfahrungen können sich auch positive zeigen. Die Stimme des eigenen Herzens kann gehört werden und es entsteht Raum sich in aller Schönheit, Tiefe und Ehrlichkeit selbst zu begegnen. Neben persönlichen Erfahrungen, Problem- oder Traumalösungen, Ideen, Visionen, neuen Perspektiven etc. kann eine Lichtatmung auch frei von jeglichen irdischen Themen sein und es kann zu Einheitserfahrungen und Erleuchtungserlebnissen kommen.

Wie bereitet man sich auf eine Lichtatmung vor?

Es ist gut nicht unmittelbar vor einer Lichtatmung zu essen. Ein voller Bauch macht das Atmen schwer und der Körper ist mit einem Teil seiner Aufmerksamkeit mit dem Verdauungsprozess beschäftigt. Wenn du dich fragst wie viel Zeit du genau verstreichen lassen solltest zwischen Essen und Lichtatmung, dann frag einfach dein Gefühl. Ähnlich, wie du vor einer Yogastunde oder Sporteinheit mit Essen umgehst, kannst du es auch vor einer Lichtatmung tun. Kleidung: zieh dir etwas Bequemes an. Kleidung in der du dich wohl fühlst und in der du um Bauch und Brust herum viel Platz hast tief und voll zu atmen. Frauen empfehlen wir, entweder auf einen BH zu verzichten oder ihn beim Atmen aufzumachen/auszuziehen. 

Wie oft und in welcher Regelmäßigkeit sollten man eine Lichtatmung machen?

Wie oft du eine Lichtatmung machst, ist abhängig davon, wie du dich fühlst. Es gibt hier keine Zahl, die für alle gilt. Du kannst jede Woche zum Atmen kommen und du könntest auch jeden Tag atmen, wenn das im Rahmen eines Workshops angeboten wird. Solange du die Erfahrungen einer Lichtatmung gut integrieren kannst, ausreichend Schlaf bekommst und du dich wohl fühlst, kannst du nicht zu oft atmen. Wenn du merkst, dass du Erfahrungen aber mal länger „verdauen“ musst oder Nachts nicht mehr gut schlafen kannst  und noch sehr beschäftigt bist mit der Integration einer Lichtatmung, dann nimm dir eine ausreichend lange Pause, bis du zum nächsten Mal an einer Lichtatmung teilnimmst. 

Kann ich Lichtatmung auch allein machen?

Du kannst eine Lichtatmung auch alleine machen mit eigener Musik. Dies empfehlen wir aber nur erfahrenen Atmern, die bereits wissen, welche Prozesse durch eine Lichtatmung in Gang kommen können und die auch wissen, wie sie damit umgehen. 

Kann ich selbst die Lichtatmung auch für andere geben?

Ohne Ausbildung und ausreichend Erfahrung raten wir davon an, eine Lichtatmung für andere zu geben. Den Raum halten zu können und Menschen in tiefen Prozessen begleiten zu können erfordert umfassendes Wissen über Atemtherapie, Schaffung von Kontext und Raum, Integrationsarbeit.